Locken und selbstgemachtes Shampoo

Vom Standard-Shampoo und Conditioner bis hin zu Haarmasken, Seren, Sprays und Farbstoffen ist unser Haar unser eigenes Modeaccessoire, das wir in bester Verfassung halten wollen.

Ich wasche meine Haare jeden Tag, was dazu geführt hat, dass mein Kopf hektisch Öl produziert und mich in eine Situation gebracht hat, in der das tägliche Waschen meiner Haare keine Wahl mehr ist, sondern eine Notwendigkeit, es sei denn, ich habe Lust, den ungepflegten Fettball-Look zu rocken!

Viele unserer Produkte haben heute so viele Chemikalien, dass sie unsere Haare von ihren natürlichen Ölen befreien und unsere Haarfollikel dies durch Überproduktion ausgleichen. Ich habe mich oft gefragt, ob eine natürlichere Lösung diesen Teufelskreis beenden könnte.

Oft werde ich gefragt, was besser ist, ein Lockenstab oder ein Lockenwickler. Meine Antwort ist: ein wirklich guter Lockenstab ist besser und einfacher als die altmodischen Methoden.

In der Regel, wenn dein Haar geschichtet ist, wirst du wahrscheinlich eine einfachere Zeit mit einem Lockenstab haben. Wenn du nicht viele Schichten oder sehr kurze oder sehr lange Haare hast, kann ein Lockenstab perfekt für dich sein.

Ich liebe es, dass du die Heizeinstellungen an guten Stäben anpassen kannst. Ich denke, das sollte ein Element sein, das eigentlich jeder Stab haben sollte. Aber was soll man machen: Billigteile sind eben genau dies – billig.

Ich habe festgestellt, dass ein Stab weitaus besser funktioniert, um Locken in meinem feinen Haar zu halten – selbst mit einem großen Lockenstab halten sie nie mehr als einen Tag und manchmal nicht einmal so lange, aber mit einem Babyliss Curl (Test) kann ich Locken/Wellen für mehr als 2 Tage halten (manchmal mit Ausbesserungen). Ich war so glücklich, diese Stäbe letztes Jahr für mich zu entdecken! Es ist am Anfang definitiv etwas schwierig und ich finde immer noch heraus, wie ich die Wellen machen kann, die ich will, aber ich war super aufgeregt, etwas zu finden, das Locken in meinem Haar halten würde (Schichten oder nicht).

Aber kommen wir zurück zu meinem Problem mit den fettigen Haaren. Ich sprach mit meiner Freundin über die Gründe, weshalb uns die Chemikalien in kommerziellen Shampoos dazu  veranlassen, unsere Haare so oft zu waschen. Sie hatte ein paar Ideen parat, bei denen es darum ging, verschiedene Produkte aus natürlichen Zutaten selber herzustellen.

Nach viel Recherche im Netz machen wir uns an die Arbeit und seither verwenden wir ab und zu unsere selbst gemachten Shampoos. Bisher hat das sehr gut geklappt 🙂 Komplett verzichten tun wir auf professionelle Produkte nicht (kann ja noch werden!).

Kommerzielles Shampoo trocknet das Haar aus. Du musst deine Haare nicht öfter als einmal pro Woche waschen. Überkompensiere den Mangel an Shampoo, indem du großzügig und oft Conditioner verwendest. Setzen den Conditioner am Anfang der Dusche ein und lasse ihn auf dem Haar. Kaufe eine billige Drogeriemarke, solange sie extra feuchtigkeitsspendend ist. Ich mag Garnier Fructis und Tresemme am liebsten.

Sobald du aus der Dusche kommst, benutze ein altes Baumwoll-T-Shirt, um Ihr Haar zu trocknen. Die Verwendung eines Handtuchs nimmt zu viel Feuchtigkeit auf.

Als nächstes kommt das Herzstück der ganzen Operation: spezielle Lockencreme (irgendeine). Um die Kosten etwas weniger schmerzhaft zu machen, kaufe ich das normalerweise in den riesigen 2-Liter-Behältern, weil man so mehr für sein Geld bekommt. Setze einen großzügigen Dollop ins Haar und kämme ihn mit den Fingern durch und drehe dann den Kopf und kraule durch die Locken.

Jetzt ist es Zeit für’s Gel. Kaufe ruhig etwas Billiges, wie L’Oreal oder Pantene. Setze es nicht gerade auf dein Haar, weil es zu viel Alkohol hat und zu trocken sein wird. Stattdessen mische es mit ein wenig mehr von der Lockencreme und mache das Durchkämmen und Kraulen erneut.